Heinrich Böll

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Tivoli Malzfabrik

Studie, Blieskastel, Saarland, 2008

Auftraggeber: LEG Saar

Die stillgelegte Malzfabrik mit ihren gewaltigen Silobauten stellt eine massive Störung des malerischen Stadtbildes von Blieskastel dar. Zu untersuchen war die Frage, ob sich alternativ einem sehr aufwändigen Totalabbruch differenzierte Entwicklunsstrategien darstellen lassen. Wir schlugen vor, aufgrund des desolaten Zustandes der Gebäude, lediglich die markanten Türme zu erhalten und sie zu Landmarken zu entwickeln. Die Silos enthalten Geschossdecken und sind in einem relativ guten Zustand. Die Idee ist es, zunächst über einen gläseren Aufsatz, der ein Besucherzentrum für die Region enthält, die Adresse zu bilden. Die nötige vertikale Erschließung dient gleichermaßen als Erschließung der Geschossdecken. Es ergibt sich eine "vertikale Gebietsentwicklung". Die nunmehr erschlossenen Ebenen können von privaten Investoren gewerblich genutzt werden. Aus einem Schandfleck wird ein Alleinstellungsmerkmal für die Stadt.

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